Eine kleine Geschichte des Sterbens kannst du hier hören

Sterbebeleitung für unsere Haustiere

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Bewusster Übergang in eine andere Realität

Beispiel einer besonderen Begleitung „Über den Tod hinaus©

Diese persönliche Schilderung gibt dir hoffentlich einen guten Einblick über das Sterben und die Zeit danach. Bei Fragen oder wenn du selbst begleiten möchtest, schreibe mich bitte direkt an.

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Ich bin angekommen.

Ich habe meinen Vater durch seine Krankheit und dem Verlassen des Körpers ebenso begleitet wie die nächste Woche durch die nichtphysischen Bereiche nach seinem „Tod“.

(Bitte nicht ohne fundierte Ausbildung nachmachen. Die Energien können Menschen auf der Erde sehr große Probleme bereiten.)
Vorboten:
Ich fuhr für eine Woche in die Schweiz. Mein Vater reagierte auf die Ankündigung mit Unruhe. Freitags spürte ich dann, es war Zeit nach Hause zu fahren und tat das auch. Schon vor der Woche erschien auf allen möglichen Displays immer wieder 11:11, das Zeichen für Veränderung. Als ich zurückkam, spürte ich Papas Erleichterung.
Am nächsten Tag vertrat ich mir dann meinen rechten Fuß, als ich zu meinen Eltern wollte und konnte nicht mehr auftreten.
Mein Vater kam Montag ins Krankenhaus. Ab Freitag reagierte er nicht mehr.
Montag, 12.02. wollte ich mein Rad aufpumpen. Stattdessen brach
– ganz ohne Gewalt – das Ventil ab und die letzte Luft entwich. Alles Zufall? Für mich nicht.
Ich rief meine Mutter an und informierte über den bevorstehenden Abschied aus dem Körper. Abends habe ich noch einmal im Krankenhaus vorbeigeschaut. Die Energie meines Vaters floss schon in mich als Begleiterin ein. Es war etwas unheimlich beim Autofahren, da meine rechte Schläfe unkontrolliert zuckte und das Auge sehr stach. Ich wusste, dass es nicht meins ist, aber es erforderte doch Zentriertheit beim Fahren.
Dienstag, 13.02.07 verließ mein Vater seinen Körper. Ruhig im Beisein meiner jüngsten Schwester. Ich schaute vor dem Weg ins Krankenhaus in einen wunderschönen Sonnenaufgang und dachte: „Das ist ein toller Sonnenaufgang zum Sterben“. Ich fühlte nur Leichtigkeit, als er ging.
Es wurde ein strahlender Sonnentag.
Wir fuhren oder besser gesagt wurden zu einem uns unbekannten Beerdigungsinstitut gefahren. Die Kommentare meines Vaters waren köstlich: „Was soll das?“ oder „Brauch ich das?“ waren typisch für seinen schwarzen Humor, seine Direktheit und Bescheidenheit.
Abends habe ich eine Stunde mit der Seele meines Vaters geatmet. Wir haben getanzt (obwohl er als Mensch wohl Tanzmuffel war), sind spazieren gegangen, haben uns unterhalten. Alles war sehr leicht.
Mittwoch, 14.02.07
Ich komme in das Abschiedszimmer und hätte beinahe losgelacht. Da liegt anscheinend eine Puppe, die als Körper mein Vater war. Eleganter als im Leben. Er beauftragt mich, meiner Mutti einen Kuss von ihm zu geben und noch einmal für die gute Pflege zu danken und weiterzugeben, dass er lebt.
Abends in unserer gemeinsamen Stunde sehe ich ihn im Körper als 32jähriger mit Zigarette. Das ist fremd und vertraut zugleich, auch wenn ich da noch nicht auf der Erde war. Bei unserem einstündigen Spaziergang sah ich seinen Weg als Licht. Fast so, wie wir es auf der Trauerkarte ausgedrückt haben, nur eben lichter.
Donnerstag, 15.02.07
Ich verabschiede mich noch einmal vom Körper und möchte seine samtenen weißen Locken streicheln. Leider sind sie konserviert. Ein Tag vor der Beerdigung sind die Energien wirr.
Abends kommt mir die Energie mal als alter Mann entgegen, mal in Form eines Rehs. Offensichtlich will er die erdnahen Bereiche der Illusion erkunden. Mein Bewusstsein trägt mich so weit fort, dass ich mich im sicheren Raum nicht mehr länger erinnere. Zum Schluss der Stunde sind die Energien jedenfalls wieder ruhiger.
Freitag, 16.03.07 ist Beerdigung. Es ist wieder ein klarer Morgen. Die Energien in der Kirche sind eine schöne Leichtigkeit. Mein Vater hat an dem Sarg wenig Interesse. Auch dort sind die Energien leicht. Ich fühle mich so verbunden und strahle vor mich hin, dass bald die Sonne durch das Kirchenfenster direkt auf den Sarg scheint.
Abends in unserer gemeinsamen Stunde spüre ich noch einmal verstärkt die Energien einfließen. Mein Vater verlässt die Energie der Erde und der Übergang in die erdnahen Bereiche ist gut spürbar.

Samstag, 17.03.07
Ich gebe an dem Tag ein Selbst-Heilungsseminar. Mein Vater ist die ganze Zeit anwesend. Die Energie während des Seminars ist sehr stark, ernst und in den Pausen von unendlichem Humor gefüllt. Eine schöne Erfahrung für alle Beteiligten.
Abends spüre ich die große Freude, Liebe und Ehre meines Vaters für meine Begleitung.
Dann zieht sich das Herz zusammen. Es geht um einen Juden, dem er nicht geholfen habe. Ich werde aus dem dunklen Kapitel rausgezogen. Als ich wieder im Tagesbewusstsein dabei bin, höre ich nur „Blut, überall Blut.“ Ich erläuterte Papa, dass es kein jüngstes Gericht gebe, wie er es erwarte, sondern er sich nur selbst urteile.

Sonntag, 18.03.07 Seit Tagen habe ich einen neuen süß-herben Engelduft im Haus. Als ich nachmittags mit meiner Mutter die Fotos von der Beerdigung anschaue, erscheint er wieder. Auch meine Mutter kann ihn zu meiner großen Freude wahrnehmen. Es ist sehr ergreifend, welche neue Wahrnehmungsebenen auch bei der Familie durch den Übergang geöffnet werden.
Papas Herzchakra ist nach der Klärung seiner Themen in den erdnahen Bereichen viel offener. Er ist fast nur Liebe und sehr erleichtert, dass es tatsächlich kein jüngstes Gericht im herkömmlichen Sinne gibt, sondern nur Annahme aller Erfahrungen.

Montag, 19.03.07
Papa trifft einen alten Bekannten in den erdnahen Bereichen und sie gehen auf Erkundungstour. Ich bleibe auf dem sicheren Pfad und danach endlich:

Wir gehen weiter in die kristallinen Bereiche, in unser klares Bewusstsein. Es gibt nur noch Fühlen, kein Denken, kein Schleier der Illusion.

Dienstag, 20. März 2007, ca. 14.45 Uhr

Heute Nachmittag wollte ich in der Meditation nur für mich atmen. Mein Vater war jedoch nach einiger Zeit da und fragte mich, warum ich ihn über die Brücke der Blumen begleiten wolle. Wir hatten folgenden „Dialog“:
Du kannst Dich dort mit allen Deinen Seelenanteilen verbinden, ganz sein, heil sein und das Rad des Lebens damit vollenden. Wenn Du wiederkommen möchtest, kannst Du als vollständige Seele jede Erfahrung wählen, die Du magst und bist nicht länger an den Seelenanteil gebunden, der jetzt gelebt hat.

Wir blieben noch eine Zeitlang in den kristallinen Bereichen. Papa war ganz begeistert, das Christuslicht in sich zu spüren, das er immer nur Jesus zugeschrieben hatte. Alles war kristallklares Licht. Kein Denken, keine Illusion, nur Sein, Freude und Leichtigkeit im Licht. Wir haben die Bereiche zusammen genossen. Sie scheinen das Paradies zu sein, sind aber doch nur ein Vorgeschmack, den wir auch von der Erde in tiefer Seelenverbundenheit jederzeit besuchen können.

Ich wollte nur kurz meditieren und abends weitergehen. Aber es kam anders. Die hohe Lichtschwingung schaltete den Rest meines Erdbewusstseins aus, so als würde ich schlafen oder träumen. Als ich auch wieder in dieser Realität war, hörte ich Hagel, der wohl symbolisch die restliche Erdenergie meines Vaters geklärt hat.

Danach nahm mich Papa an beide Hände und als riesiggroße Lichtgestalten wurden wir eins, Liebe, Sein. Die bedingungslose Liebe und das gleißende Licht waren unbeschreiblich. Was Worte nicht ausdrücken können, mögt Ihr fühlen, wenn Ihr Euer Herz für die Energien öffnet.
Wir hatten ganz klar die nächste Dimension erreicht, die Brücke der Blumen und standen vor dem Himmelstor.
Ich spürte noch einmal Papas Umarmung, seinen Dank für die gemeinsame Inkarnation und meine Begleitung. Mir wurde das Herz schwer, denn ich wusste, dass ich den nächsten Schritt nicht mitgehen konnte bzw. wollte. Ich fühlte die Liebe zu dem Engel, den ich aus so vielen Leben kenne und der so viel mehr ist als mein Vater.
Allen, die ihm nachfolgen, soll ich ausrichten, dass es nur eine kosmische Sekunde ist, bis wir uns wieder sehen.
Ich fragte ihn nach einem Spruch für die Dankeskarte und er sagte:
„Was bleibt, ist die Liebe.“
Das Himmelstor stand weit offen. Papa ist hindurch gegangen und hat sich mit seinem wahren Selbst, seinem großen Engel vereint. Ich hörte und sah vor meinem geistigen Auge:
„Ich bin angekommen.“
Ich habe mich entschieden, die wunderschönen Energien mit auf die Erde zu bringen und noch nicht mitzugehen. Also ging ich gerührt und scheinbar allein zurück in diese Realität, die ich als real gewählt habe. Als Trost noch einmal Papas Worte:

„Ich bin angekommen.
Was bleibt, ist die Liebe“

P.S.: Im CD-Player war die passende Musik:
Return again to the land of my soul
God is love
Und danach regnete es wieder und klärte und nährte.
Mein Vater hat in einen tollen Sonnenaufgang hinein Dienstag, 13.03.07 seinen Körper verlassen und Dienstag, 20.03.07 die Engelliebe durch einen wunderschönen Sonnenuntergang ausgestrahlt.
In Liebe
Mira

 

Ausbildung Sterbebegleitung über den Tod hinaus/Dreamwalker Death

Wenn du selbst deine Lieben über den Tod hinaus begleiten möchtest, solltest du

  • in deinem sicheren Raum sein
  • ganz mit deinem Selbst verbunden sein
  • eine gute Ausbildung haben

Der Umgang mit den erdnahen Bereichen kann das Leben von Menschen ordentlich durcheinander bringen, manchmal für ein Leben lang. Deshalb solltest du nicht leichtfertig Verstorbene begleiten. Wenn du als Begleiterin über den Tod hinaus bzw. Dreamwalker Death ausgebildet werden möchtest, spreche mich gerne an. Ich bilde als Lehrerin des Crimson Circle für Dreamwalker Death aus und gebe auch gerne meine eigenen Erfahrungen weiter. Mail mich einfach an: Mira@to-be-you.net